01.11.2009

Eröffnung eines Bankkontos

Nach der Rückkehr aus Schottland ging für mich wieder der Alltag los. Moment: Habe ich hier eigentlich einen Alltag?!? Naja, jedenfalls musste ich noch eine Rechnung für meinen englischen Mobilfunkvertrag von T-Mobile bezahlen (350 Freiminuten + unbegrenzte Anzahl von SMS=15 Pfund/Monat). Da ich in England kein Bankkonto eröffnen wollte, hab ich mich dazu entschlossen den Vertrag nach Erhalt einer Rechnung zu zahlen. Ich wollte diese dann auf einer Bank bezahlen, für was jedoch eine Gebühr von 5 Pfund erhoben werden würde. Die freundliche Frau am Schalter hat mir dann empfohlen, doch einfach ein Bankkonte zu eröffnen. Ich bräuchte nur meinen Reisepass sowie meinen Personalausweis mit meiner deutschen Adresse vorlegen. So einfach wär's. Am nächsten Tag bin ich dann mit Ausweis und Perso zur Bank um ein Konto zu eröffnen. Da musste ich wie auf'nem Amt ne Nummer ziehen und warten bis ich an die Reihe kam. Nach ca. 20 Minuten (auf meinem Nummernzettel wurde die Wartezeit mit 17-22 Minuten angegeben), teilte mir mein Sachbearbeiter mit, dass ich doch noch ein Schreiben von der Uni brauche, in dem meine deutsche als auch meine englische Adresse bestätigt wird. Er konnte mir sogar genau sagen, zu welcher Mitarbeiterin der Uni ich gehen muss und in welchem Gebäude die sich befindet, um das Schreiben zu bekommen. Leider hatte er die Adresse vertauscht, und ich bin ans falsche Gebäude gelaufen. Die Uni-Gebäude befinden sich nämlich nicht alle auf dem Hauptcampus, sondern sind in ganz Kingston verstreut. Also ging's dann kurz nach Hause um nachzuschauen, wo das "richtige" Gebäude wirklich ist. Nachdem ich dies dann rausgefunden hatte und dort ankam hatte ich schon nach einer Minute das gewünschte Schreiben in der Hand. Danach konnte ich dann ein Konto eröffnen. Aber obwohl meine Uni meine englische Adresse bestätigt hat, konnte ich kein "normales" Konto eröffnen, da hierzu noch ein offizieller "Proof of Address" wie z.B. eine Gasrechnung, die an meinen Namen an meine englischen Adresse adressiert ist, benötigt wird. Also hab ich jetzt vorerst einen "Passport"-Account, der sich nur in ein oder zwei Merkmalen, die ich eh nicht benötige, unterscheidet.

22.10.2009

Die letzten 2 1/2 Tage in Aberdeen

Da ich an den letzten 2 1/2 Tage nichts besonderes mehr in Aberdeen gemacht habe, gibt es hierzu nur einen Eintrag, dafür aber noch ein paar Bilder von Samstag. :-)
Dienstags um zehn vor drei habe ich dann den National Express zurück nach London genommen. Während der Zug noch recht pünktlich abgefahren ist, gab es unterwegs ein paar Probleme, so dass ich ca. eine halbe Stunde später in London war. So kam ich dann anstatt um 23:30 erst um 0 Uhr in Surbiton an, wo es dann auch recht ordentlich regnete und ich auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause noch ordentlich nass wurde. :-(






Am Meer & in Old Aberdeen

Auch samstags war gutes Wetter, so dass wir morgens mit einem Bus ans südliche Ende von Aberdeen gefahren sind. Hier liegt übrigens auch der Güterhafen von Europas "Ölhauptstadt", wo man jede Menge große Frachtschiffe zu Gesicht bekommt. Nach der kurzen Busfahrt ging es dann bei einer frischen Brise auf zu einem längeren Spaziergang über einen Golfplatz hin zum Meer. Anschließend fuhren wir wieder ins Zentrum von Aberdeen, besser gesagt "Old Aberdeen", einem Teil von Aberdeen, wo die University of Aberdeen sowie das King's College liegt. Dort wurden wir dann Zeuge einer schottischen Hochzeit und der Bräutigam trug natürlich... ein Kilt. Ob die Schotten tatsächlich nix unter ihrem Kilt tragen, konnte ich jedoch nicht ausmachen. ;-)

Nach jeder Menge frischer Luft endete der Tag so wie der vorige auch, im gleichen Pub bei einem Cocktail. :-)








20.10.2009

Aberdeen, 16.10.2009

Nach der langen (und eigentlich auch nicht anstrengenden) Zugfahrt habe ich freitags erstmal gut ausgeschlafen, bevor es bei einigermaßem gutem Wetter an den schönen Sandstrand von Aberdeen ging. Zum Baden ist es hier zwar ein wenig kalt (vor allem Mitte Oktober ;-)), aber Meer, Strand und Wellen haben doch immer etwas von Urlaub und Erholung. :-)

Auch der Rest des Tages war sehr entspannt: Am frühen Abend wurde noch fein gekocht bevor es mit einigen Leuten in ein Pub ging. Leider weiß ich den Namen des schönen Pubs nicht mehr, jedoch war dies in einer alten Kirche untergebracht und die Türen zu den Toiletten sahen aus wie Bücherregale. War also ein etwas anderes (gruseligeres ;-)) Ambiente als in einem üblichen schottischen Pub. Und auch preislich war es dort recht angenehm. So kostete ein Cocktail-Pitcher (ca. 4-5 Gläser) 8,50 Pfund (ca. 9,30€).






Ein Tag im Zug, 15.10.2009

Am 15.10. fiel der Startschuss zu meinem 5-tägigen Trip nach Aberdeen. Also ging's morgens um halb zehn mit einem Southwest-Train von Surbiton nach Vauxhall (ca. 20 Minuten Zugfahrt). Dort war dann das erste mal Umsteigen angesagt. Dort musste ich dann die U-Bahn ("Victoria Line") nehmen, die mich zum "King's Cross St. Pancras"-Bahnhof brachte. Dort wechselte ich dann in einen Zug des "National Express East Coast", der mich in ungefähr sieben Stunden von London nach Aberdeen befördern sollte. Am Bahnhof "King's Cross" war ich jedoch kurz verblüfft, als mein Zug der einzige auf der Anzeigetafel war, der keine Verspätung hatte. 5 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt hat mich dann jedoch die Realität eingeholt, und mein Zug hatte plötzlich eine Verspätung von 20 Minuten. Naja, da ich nicht mehr umsteigen musste, war dies zum Glück nicht weiter tragisch. ;-) Im Zug bin ich dann auf meinen reservierten Platz (kostet hier im Gegenteil zur Deutschen Bahn keine Gebühr), an dem es neben einer Steckdose auch eine kostenlose Internetverbindung gibt. Da ich meinen Laptop dabei hatte, verging die Zeit auf der langen Fahrt durch das extrem nebelige und graue England recht flott. In Schottland wurde das Wetter dann besser und ich hatte bei der Fahrt an der Küste einen schönen Blick auf das Meer. Um kurz vor 18 Uhr kam ich dann nach 12 Zwischenstops und fast pünktlich (10 Minuten Verspätung) in Aberdeen an.



14.10.2009

Frei ;-)

Von Montag bis Mittwoch dieser Woche gibt's unimäßig nicht viel zu berichten. Vorlesungen hab ich keine, stattdessen geht's auf Literatursuche für meine 1. Hausarbeit über das Thema "Spam Marketing", die ich am 30.10. abgeben muss. Die Hausarbeit (für das Fach "Research Methods") sollte mindestens 5 Quellen aufweisen können, aus 3000 Wörtern bestehen und sich unter anderem mit den Themen "Trojan Infestation" sowie "Pharmaceutical Marketing" befassen. Hierzu habe ich auch einen schönen Artikel gefunden, der genau diese zwei Themen behandelt. ;-) Ansonsten habe ich auch noch einige relevante Artikel gefunden, so dass ich die Literaturrecherche nach knapp 3 Tagen als erledigt abhaken kann. Jetzt geht's nur noch ums Schreiben. ;-) Damit beginne ich dann aber erst nächsten Mittwoch, da ich von Donnerstag bis Dienstag in Aberdeen sein werde.

Rudertechnisch betrachtet gab es am Montag eine einstündige Einheit auf dem Rudergerät zur Verbesserung der Technik, die im Vergleich zu Samstag nur halb so anstrengend war. Dienstags stand eine kurze "Cross-Session" auf dem Programm, d.h 3 Meilen Joggen sowie ein paar weitere Laufübungen. Mittwochs ging es dann für eine halbe Stunde zum Aufwärmen auf die Rudergeräte bevor wir dann 90 Minuten lang auf der Themse gerudert sind. 

11.10.2009

Schon wieder Sonntag

Nach 5 langen Tagen an der Uni letzte Woche ging es heute nochmal an die Uni, zum ersten Mal in die Bibliothek. ;-) Zu meinem Erstaunen gibt es auch sonntags jede Menge scheinbar fleißige Studenten, die ihre Zeit in der Bibliothek verbringen. Bei der genaueren Betrachtung ihrer Computerbildschirmen fiel mir dann jedoch auf, dass auf 8 von 10 Monitoren die Facebook-Seite geöffnet war. ;-)
Ich war jedoch auch nicht zum Lernen dort, sondern ich habe dort nur auf ne Bekannte gewartet, mit der ich dann in der Uni-Kneipe "The Space" einen Kaffee trinken gegangen bin. Auch dort war ich das erste Mal und mein erster Eindruck davon ist eigentlich auch ganz gut: Leinwand für Sportereignisse, drei Billardtische und ein Kaffee für 1,20. Kann man nix sagen. ;-)
Nach ner Stunde ging's dann wieder nach Hause um mich für eine kleine Joggingrunde umzuziehen. Pünktlich zum Joggen wurde der englische Regen dann von der Sonne abgelöst und es ging mit einem Südafrikaner auf eine schöne Runde von Kingston über den "Barge Walk" zum "Hampton Court Palace" und dann durch den "Bushy Park" (dort haben wir viele Hirsche gesehen) zurück nach Kingston. Nach ca. 45 Minuten war der heutige Tag dann in sportlicher Hinsicht vorüber. Morgen geht es dann wieder zum Training in den Boat Club.