22.05.2010
Research Methods Teil 2
Ansonsten gibt's über die Vorlesungen nichts allzu interessantes zu berichten, abgesehen davon, dass wir einer Tag der Vorlesungen nicht auf unserem "Penrhyn Road"-Campus hatten, sondern im "Holiday Inn"-Hotel an der Themse. Nach den Vorlesungen dort gab es noch ein sog. "Employability"-Event, bei dem man u.a. beim "Speed Interviewing" (das sind kurze Vorstellungsgespräche) seine Fähigkeiten darin mit Vertretern von Firmen wie Fujitsu und GlaxoSmithKline testen konnte. Im Anschluss sollte man dann Feedback von den Industrievertretern bekommen, was man in Zukunft bei einem richtigen Vorstellungsgespräch besser machen sollte. Ich hatte vier dieser "Speed Interviews", wobei drei von denen mehr lockeres Geplauder als ein ernsthaftes Vorstellungsgespräch waren. So bekam ich von allen versichert, dass ich hier in London sehr gute Jobaussichten mit einem Master im IT-Bereich und dem flüssigen Beherrschen der deutschen und englischen Sprache habe. Dementsprechend bekam ich dann auch gleich deren Visitenkarten mit der Bitte ihnen mein Lebenslauf zu schicken. ;-)
08.05.2010
British Museum
Aberdeen again
Vorerst nur vom Duthie Park und dem Wintergarten. Der Rest folgt später.
25.04.2010
Glasgow
Fazit: In Glasgow am besten gefallen hat mir Necropolis und der People's Palace. Wobei wir an einem Tag natürlich nicht alles von Glasgow besichtigen konnten. Allerdings sind wir tagsüber durch Gegenden gelaufen, durch die man nachts besser nicht läuft. Soweit ich richtig informiert bin, ist Glasgow die Stadt mit den prozentual meisten Mordfällen in Großbritannien und aufgrund von Alkoholismus liegt die Lebenserwartung in einigen Viertel bei Mitte 50.
Broadband and Mobile Networks
Projects & Risk Management
Am 1.März war meine freie Zeit also vorüber und die Vorlesungen für das Fach "Projects & Risk Management" standen auf dem Programm. Dabei ging es, na logisch, um das erfolgreiche Managen von Projekten sowie die Berücksichtung von Risiken, die Projekte gefährden (können). Der "Module Leader" für dieses Fach war Stuart Marks, jedoch hatten wir im Laufe der Woche weitere Dozenten. So z.B. Dr. Mike Goodland, den ich noch aus dem Fach "Requirements Engeneering & Management" kannte, welches ich im ersten Semester belegt hatte. Dieser führte uns hauptsächlich (und auch recht ausführlich) in PRINCE 2 ein, welches eine "eine strukturierte Methode für effektives Projektmanagement" ist. Während den Vorlesungen wurden wir bereits in Gruppen eingeteilt. Neben meiner Wenigkeit waren in meiner Gruppe ein Teilzeitstudent aus Bangladesh, ein Grieche sowie ein Saudi-Araber. Zusammen sollten wir a) am Ende der Vorlesungswoche ein Poster für ein Projekt erstellen und b) als Hausarbeit in einem Wiki gemeinsam einen Projektplan erstellen. Insgesamt flossen diese beiden Aufgaben mit 70% in die Endnote dieses Faches ein. Im Gegensatz zu anderen Gruppen hat unsere Gruppe gut zusammengearbeitet und die Arbeitsteilung erfolgte sehr gleichmäßig. Ein ausdrückliches Lob an meine Teammitglieder. :-) Die restlichen 30% bestanden aus einem stark statistiklastigen Test, welchen wir im April schreiben mussten. Da der Test und die Hausarbeit mittlerweile schon vorüber sind, heißt es nun warten auf die Note des Faches. :-)
08.03.2010
Sowas wie Semesterferien
Ausgerechnet am kältesten Tag haben wir uns entschieden nach Greenwich zu fahren um das königliche Observatorium zu besichtigen, durch welches der Nullmerian (oder auch 0. Längengrad) führt. Dieses liegt auf einem Hügel im Greenwich Park, von wo aus man einen sehr schönen Ausblick über London hat. Anschließend liefen wir den Hügel herunter zum National Maritime Museum. Eigentlich nur zum Aufwärmen gedacht (da im Vereinigten Königreich der Eintritt in Museen kostenlos ist), haben wir uns dort dann aber noch die Originaluniform (inkl. Einschussloch) von Lord Nelson gesehen, welcher 1805 in der Schlacht von Trafalgar gestorben ist. Vielen London-Besuchern ist dieser wohl durch das Lord Nelson-Monument auf dem Trafalgar Square ein Begriff. Im Anschluss daran begaben wir uns für ein wenig Sightseeing zur Tower Bridge und in die Tate Modern, wobei uns letztere mit ihren modernen Kunstwerken nicht so recht zusagte.
Kaum war mein Besuch weg fuhr ich für ca. zwei Wochen nach Aberdeen, wo lediglich Erholung am Meer auf dem Programm stand.
Nachdem ich lediglich ein paar Tage wieder "zuhause" in London war, ging es ungeplanter Weise für vier Tage nach Deutschland, bevor am 01. März dann wieder die Uni für mich begann.
03.02.2010
Studieren
Die Tage bis zum 22.01. verbrachte ich 24/7 mit dem Studium. Auf meinem Programm standen zwei Klausuren, die Erstellung einer dynamischen Website und eine 40-50 Seiten umfassende Hausarbeit. Ergebnisse habe ich momentan noch keine. Normalerweise gilt hier eine 4-Wochen-Korrektur-Frist, wobei das Ergebnis einer Hausarbeit jedoch schon seit sieben (!!!) Wochen überfällig ist. Ich bin also gespannt, wie lange ich darauf und auf die Ergebnisse der Klausuren/Hausarbeiten aus dem Januar (noch) warten muss.
Nachdem die letzte Hausarbeit abgegeben war, fing für mich dann wieder der schöne Teil des Studentenlebens an. Meine nächsten Vorlesungen habe ich erst am 01.03. :-)
Winter Wonderland
e-Business
15.12.2009
Dover
Nach einer "Alltagswoche" stand am 12.12. dann wieder ein Ausflug für mich auf dem Programm. Zusammen mit einer deutschen Studentin bin ich mit dem Zug morgens um kurz nach 8h nach Dover gefahren. Für einen "Railcard"-Inhaber (die englische Bahncard) kostete die Hin- und Rückfahrt ca. 18 Pfund. Nach ca. 2 Stunden und 2 mal Umsteigen in "Clapham Junction" und "London Victoria" kamen wir so gegen halb 11h in Dover an der englischen Südküste an. Bekannt war mir diese Stadt vorher nur durch meine Busreisen nach England, bei denen ich hier immer mit der Fähre angekommen bin. Von der Stadt habe ich dieses Mal auch nicht allzuviel gesehen, da wir uns von dem Bahnhof direkt in Richtung "Dover Castle" begeben haben. Der Weg vom Bahnhof dorthin dauerte ca. 30 Minuten. Da wir uns am Bahnhof noch eine kostenlose Broschüre mit den Sehenswürdigkeiten der Umgebung mitgenommen haben, bezahlten wir als Eintritt in das Schloss, besser gesagt das riesige Gelände, nur die Hälfte des normalen Preises. In dem Preis war eine Führung durch die Tunnel der Anlage inklusive, welche im 2. Weltkrieg als Kommandozentrale des britischen Militärs diente. Von hier aus wurde u.a. die Evakuierung von Dünkirchen (1940) gesteuert. Nach der Führung verbrachten wir bei gutem Wetter noch weitere Zeit auf dem Gelände bzw. in anderen Teilen des Castles.
Im Anschluss daran wanderten wir an den Kreidefelsen entlang von Dover nach "St. Margarets Bay", was ca. 90 Minuten dauerte. Von der Küste aus konnte man sogar die 22 Meilen entfernte französische Küste sehen. In "St. Margarets Bay" holte uns die Dunkelheit ein, und wir mussten unseren Trip, der eigentlich bis nach "Deal" führen sollte, vorzeitig abbrechen. Nach "Deal" kamen wir dann zwar noch trotzdem, allerdings mit dem Bus. ;-) Nach einer Pizza und einem Pint in einem Pub traten wir gegen 19h wieder die Rückreise an.
Wieder zurück
Schottland, die 2. :-)
In Aberdeen stand dann vorwiegend Entspannung auf dem Programm.
Einen Tag nutzten Laura und ich dann zu einem Ausflug nach Stonehaven, welches mit dem Bus ca. 50 Minuten von Aberdeen entfernt ist. Diese Kleinstadt war unter der Woche zuvor besonders schlimm von den Überschwemmungen betroffen. Wasser stand nun zwar nicht mehr auf den Straßen, dafür war an einigen Geschäften zu lesen, dass diese aufgrund der von den Überschwemmungen verursachten Schäden geschlossen haben. Wir machten uns von der Bushaltestelle an der wir ausgestiegen sind zu Fuß auf Richtung Dunnottar Castle. Unser Weg führte uns bei teilweise heftigem Regen eine Stunde an der Küste entlang. Die Landschaft (inkl. den vielen Kaninchen) dort ist wirklich beeindruckend. Etwas durchnässt sind wir dann an dem Castle angekommen, wo wir uns für einen kleinen Snack ausruhten, bevor wir wieder zurückgelaufen sind und schließlich zurück nach Aberdeen gefahren sind.
Abgeschlossen wurde der Sonntag Abend im Casino, wo es 5 Pfund zum Gratis-Spielen gab. Wir, besser gesagt Laura, setzten beim Roulette als erstes auf die "30". Und ich brauch wohl nicht zu schreiben, welche Zahl dann auch gekommen ist.... ;-)
02.12.2009
Die nächste Woche als Vollzeitstudent
Da ich in dieser Woche keine Hausarbeit abgeben musste, gestalteten sich dementsprechnd meine Abende auch etwas entspannender z.B. durch ein Fußballmatch ("Five-a-side") in Egham oder einem Besuch im Fitnessstudio. Zum Abschluss der Woche ging es dann in ein Pub in der Nähe der Waterloo Station.
Eine Woche als Vollzeitstudent
Da ich freitags noch eine Hausarbeit abgeben musste, war mein "Arbeitstag" nach den Vorlesungen noch lange nicht zu Ende, sondern lediglich für einen kleinen Snack unterbrochen. Anschließend wurde jeden Abend noch bis mindestens Mitternacht an der Hausarbeit gefeilt. Am frühen Freitag morgen war diese dann endlich fertig gestellt und konnte rechtzeitig vor Abgabefrist elektronisch und als "hard copy" eingereicht werden.
23.11.2009
Umzug
Abgesehen davon, dass ich nun kein Fernsehen mehr hab, ist hier eigentlich vieles besser. Kein Treppensteigen mehr, direkter Zugang von meinem Zimmer in den Garten und vor allem ein Bett, dass ich nicht jeden Tag von einer Couch in ein Bett und umgekehrt umwandeln muss. :-) Meine Mitbewohner sind nun ein 31-jähriger litauischer Student sowie mein Vermieter, einem ca. 50-55-jährigen Rumänen.Von den Entfernungen hat sich für mich nicht allzu viel geändert. Ich bin lediglich etwas näher an der Uni, dafür etwas weiter weg von der Themse. Preislich liegt es mit 420 Pfund/Monat auch noch 10 Pfund unter dem alten, ist aber doppelt so groß. :-)
Eastbourne & Co
Nur zweieinhalb Stunden nachdem ich meinen Besuch am Bahnhof verabschiedet hatte, ging es für mich auch in den (überfüllten) Zug. Mein Ziel war die englische Südküste, genauer gesagt Eastbourne. Nach einmal Umsteigen und 1 3/4 Stunden Fahrt war ich dann auch dort angekommen. Und wie bei meiner Ankunft in London Mitte September, verbrachte ich auch hier als erstes einige Zeit im McDonalds. ;-) Mit Besichtigen (abgesehen von ein paar Wohnungen ;-)) war an dem Tag nicht mehr allzu viel drin, dafür ging's noch in einen Club zum Feiern. Dieser befindet sich aber net irgendwo in der Stadt, sondern "schwebt" auf Stelzen über dem Meer. Das fand ich doch sehr stylisch. Innen drin war's dann eher ein durchschnittlicher Club, wobei es ein Pint Bier für günstige 1,80 gab.
Am nächsten Morgen ging es zuerst wieder an die gleiche Stelle wie den Abend zuvor, nur diesmal bei Tageslicht und gutem (zum Glück), wenn auch sehr windigem Wetter. Von dort hat man einen sehr schönen Blick auf das Meer und die Küste (s. Bild). Nach einem kurzen Spaziergang durch die kleine, aber feine Fußgängerzone von Eastbourne ging's dann mit dem Auto zu Kreidefelsen ("Beachy Head"), welche sich etwas außerhalb von Eastbourne befinden. Hier war es extrem windig, so dass man sich sogar richtig gegen den Wind lehnen konnte. Die Landschaft und die Aussicht hier war doch recht beeindruckend. Wieder zurück im Auto ging es über sehr schmale Straßen durch ganz kleine Dörfer (Kategorie: Peppenkum ;-) ) nach "Lewes". Eine ebenfalls recht kleine Stadt mit einer schönen Fußgängerzone und einer alten Schlossruine. Kurz vor Anbruch der Dunkelheit ging es wieder zurück nach Eastbourne, was ca. 30 Autominuten von Lewes entfernt ist. Vor meiner Rückreise um halb elf habe ich mich dann noch "schnell" mit einer Pizza für die Zugfahrt gestärkt. Gegen kurz vor 24h war ich dann wieder zurück in Surbiton.